KI · 14. September 2026
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Präsentation zu produktionsreifen agentischen KI-Systemen mit Wissensgraphen
Cassie Shum hat auf der Konferenz QCon AI eine Präsentation gehalten, in der sie die Entwicklung von agentischen KI-Systemen für den Produktiveinsatz anhand von Wissensgraphen erläuterte. Sie stellte dabei dar, warum Wissensgraphen als kritische Grundlage für solche Systeme dienen und wie sie über einfache Abrufverfahren hinausgehen.
In ihrem Vortrag erklärte Shum vier praktische architektonische Muster. Diese umfassen das Bündeln von Kontext, die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen, den Einsatz von Code als Wahrheit sowie die Sichtbarkeit der Agenten. Sie betonte, dass diese Muster dazu dienen, die Zuverlässigkeit der Systeme zu gewährleisten und die Nutzung von Token zu optimieren.
Shum demonstrierte zudem eine technische Testumgebung, die auf einem Wissensgraphen basiert. Diese Umgebung wurde entwickelt, um Feedbackschleifen zu vereinfachen und die Systemzuverlässigkeit zu erhalten. Sie betonte, dass es sich bei ihrem Vortrag nicht um eine dogmatische Anweisung handelt, sondern um ihre persönlichen Erfahrungen aus den letzten Jahren. Sie verwies darauf, dass sie in ihrer früheren Karriere als Ingenieurin und Beraterin bei Thoughtworks gearbeitet hatte, bevor sie sich auf die Entwicklung von KI-Systemen konzentrierte.
Die Referentin ist Vizepräsidentin für Ökosystem und Produktentwicklung bei RelationalAI. Dort leitet sie Teams, die produktionsreife KI-Systeme auf Basis von Wissensgraphen entwerfen und einsetzen. Ihr Fachgebiet umfasst GraphRAG, agentische Arbeitsabläufe sowie die Konstruktion von Systemen, die robust, erklärbar und für den Produktiveinsatz geeignet sind. Sie betonte, dass die Modellierung von Daten und Domänen einen grafischen Charakter hat, da es um Beziehungen zwischen verschiedenen Elementen geht.
Die Konferenz QCon AI richtet sich an Praktiker und konzentriert sich auf die ingenieurtechnischen Disziplinen, die erforderlich sind, um solche Arbeitslasten sicher zu skalieren. Das Event bietet direkten Zugang zu architektonischen Handbüchern und Fehlermetriken, die andere Organisationen im Produktivbetrieb verwenden. Shum erklärte, dass sich die Technologie in den letzten sechs Monaten stark verändert habe, weshalb sie ihren Vortrag von einer früheren Präsentation abgegrenzt hat, die tiefer in die Erstellung von Wissensgraphen mittels GraphRAG eingestiegen war.
Sie stellte klar, dass ihr Vortrag keine Vorhersage über zukünftige Frameworks darstellt. Stattdessen geht es darum, die Grundlagen mit den Agenten zu verankern, um sich schnell anpassen zu können. Der Vortrag gliederte sich in zwei Teile: erstens die Begründung, warum der Wissensgraph die Grundlage agentischer Systeme ist, und zweitens die gewonnenen Erkenntnisse, begleitet von einer Demonstration der Testumgebung, die sie für ihr Team entwickelt hatte.