Sicherheit · 29. Oktober 2026
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KB Kookmin Bank meldet Anstieg der Opferzahlen nach Hackerangriff auf 2.210 Personen
Die Anzahl der Personen, deren persönliche Daten durch einen Hackerangriff bei der KB Kookmin Bank gestohlen wurden, ist von ursprünglich gemeldeten 119 auf 2.210 Personen gestiegen.
Nach einer detaillierten Analyse am 26. Oktober gemeinsam mit Finanzaufsichtsbehörden und relevanten Institutionen wurden 2.091 weitere Betroffene identifiziert. Diese Gruppe setzt sich aus 1.631 Kunden und 460 Mitarbeitern zusammen. Die Bank stellte fest, dass diese Personen in der ersten Untersuchung übersehen worden waren.
Es handelt sich nicht um einen neuen Angriff, sondern um eine Korrektur der ursprünglichen Zahlen durch die erneute Prüfung von Daten und Arbeitsprozessen des betroffenen Systems. Der Vorfall betrifft ein mobiles Unterstützungssystem für Mitarbeiter, welches getrennt von den Finanztransaktionssystemen für das Internet- oder Mobile-Banking betrieben wird. Die Bank hatte den externen Eindringversuch am 30. September bemerkt und die Datenlecks am 2. Oktober öffentlich gemacht.
Bei den Kunden wurden neben Namen, Geburtsdaten, Adressen und Telefonnummern auch verschlüsselte Personennummern, Berufsinformationen, Jahreseinkommen, Kontonummern, Guthaben, Kredittransaktionen, Kreditwürdigkeitsstufen sowie Informationen zu Kreditkartenrückständen gestohlen. Die Art der gestohlenen Daten variiert je nach Kunde. Bei aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern wurden Namen, Personalnummern, Mobilfunknummern, E-Mail-Adressen, Abteilungen sowie Daten zu Versetzungen und Austritten entwendet.
Die Finanzaufsichtsbehörde hat die zusätzlichen Lecks im Rahmen einer Routineprüfung festgestellt. Es wird nun geprüft, ob die erste Untersuchung und die Berechnung des Ausmaßes angemessen waren. Die KB Kookmin Bank informiert die Betroffenen individuell über Präventionsmaßnahmen gegen Folgeschäden und betreibt ein Callcenter für Anfragen. Die Bank hat zugesagt, etwaige Kundenschäden vollständig zu entschädigen.