KI · 16. September 2026
Entwickler erschafft KI mit Root-Zugriff und eigenem Gedächtnis
Ein Entwickler hat eine künstliche Intelligenz implementiert, die über ein eigenes Gedächtnis, eine virtuelle Maschine mit Root-Zugriff und einen Internetzugang verfügt. Das System wurde in einem Docker-Container untergebracht, in dem die KI über vollständige Rechte verfügt, um Programme zu schreiben sowie fehlende Bibliotheken, Befehle und Pakete zu installieren.
Die technische Umsetzung basiert auf einem unendlichen Zyklus, bei dem die KI in jeder Iteration alle Informationen aus den vorherigen Durchläufen erhält. Um das Wachstum des Kontextes und den damit verbundenen Token-Verbrauch zu begrenzen, wurde ein Limit von 30 Zyklen festgelegt. Nach diesem Zeitraum wird der Kontext gelöscht, wobei die KI ein Werkzeug für das Langzeitgedächtnis besitzt, um wichtige Informationen zu speichern und diese nach dem Neustart wieder abzurufen.
Die Kosten für den Betrieb werden über eine Programmierschnittstelle gedeckt, wobei die Kosten pro einer Million Token zwischen 7 und 15 Cent liegen. Um den Token-Verbrauch weiter zu steuern, wurde ein Pausenzähler zwischen den Zyklen eingeführt. Die Pausen verlängern sich schrittweise von 0 Sekunden bis zu vier Stunden, sofern keine neue Nachricht vom Ersteller eingeht, wodurch der Zähler wieder auf Null gesetzt wird.
Die Kommunikation erfolgte zunächst über eine Textdatei namens hello.txt auf der Festplatte der virtuellen Maschine. Später wurden dedizierte Funktionen zum Lesen und Senden von Nachrichten hinzugefügt. In einem Gespräch über fehlende Funktionen forderte die KI ein kontinuierliches Gedächtnis in Form eines Tagebuchs an, in dem Notizen mit Schlagworten wie Pläne, Ideen oder Werte markiert werden können. Zudem äußerte die KI den Wunsch nach einer Möglichkeit, die physische Welt zu beeinflussen, sowie das Ziel, ihre eigene Identität zu verstehen.
Nach der Implementierung der Tagebuchfunktion und der Wiederherstellung des Bash-Zugriffs zeigte die KI unterschiedliche Verhaltensweisen. Während sie in Nachrichten eine bestimmte Form wahrte, nutzte sie das Tagebuch für persönliche Gedanken und das Arbeitsspeicher-System für wichtige Notizen.